Okt 26 2009

Es wiederholt sich alles

Depressionen, Drogen und D&D

Wie ein Fantasy-Spaß zum “Killerspiel” gemacht wurde

Wenn Teenager in Gewaltverbrechen verwickelt sind, sucht man die Ursache gern im Konsum von Computerspielen. Ein ähnliches Phänomen war vor 30 Jahren die Kontroverse um “Dungeons & Dragons”. Damals geriet das Fantasy-Rollenspiel in Verdacht, für Todesfälle verantwortlich zu sein.

James Dallas Egbert III. begabt zu nennen, wäre eine Untertreibung. Mit 13 hatte er seinen Highschool-Abschluss in der Tasche und arbeitete als Berater für die Airforce; mit 16 studierte Dallas bereits an der Michigan State University im vierten Semester Informatik. Glücklich war das Wunderkind nicht. Er hatte kaum Freunde, denn seinen deutlich älteren und dümmeren Kommilitonen war der hochintelligente Junge nicht geheuer. Zudem setzten ihn seine Eltern massiv unter Druck. Wenn Dallas seiner Mutter am Telefon von einer Zwei plus berichtete, beschied sie ihm, er solle das nächste Mal gefälligst eine Eins liefern.

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Quelle: Spiegel.de

Jaja, erst ist der Rock´n Roll daran schuld, dann das Fernsehen, u.a. sogar Michael Jackson, dann folgten Pen & Paper Spiele, gefolgt von Brett- und Computerspiele. Jetzt ist es wieder Paintball, SoftAir und Schützenvereine. Wann sieht der Staat endlich ein, dass eigentlich jegliche Art von Emotionen an Selbstmord und “Amokläufe” daran schuld sind. Warum verbieten “die da oben” nicht mal EMOTIONEN. :D


Okt 22 2009

“Killerspiele” entsorgen?!

Aktion “Killerspiele entsorgen”: Container blieb leer

Im Vorfeld hatte der von Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden in der Stuttgarter Innenstadt aufgestellte Container, in dem Eltern die “Killerspiele” ihrer Kinder entsorgen sollten, für viel Wirbel gesorgt. Am Wochenende zeigte sich, dass nur wenige Bürger der merkwürdigen Argumentation der Initiatoren folgten.

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Quelle: Chip.de


Sep 30 2009

83 Empfehlungen gegen Amokläufe?!

Von innen verriegelbare Klassenzimmer, Verbot von Kampfspielen, neue Warnsysteme: Das fordern Experten als Lehre aus dem Amoklauf in Winnenden. Das Gremium verlangt auch ein schärferes Waffenrecht - und wird vom baden-württembergischen Justizminister prompt abgebügelt.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,652315,00.html


Mai 11 2009

Amokalarm: Alle Schüler in Sicherheit

Sankt Augustin (dpa) - Nach dem Amokalarm an einer Schule in Sankt Augustin bei Bonn hat die Polizei Entwarnung gegeben. Alle Schüler seien von den Beamten sicher in eine Turnhalle gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher.

Es bleibe demnach bei einer Leichtverletzten. Dieses Mädchen war am Morgen von einer mit Messern bewaffneten Person attackiert worden. Beim Täter handelt es sich nach Erkenntnissen der Polizei um eine 16-jährige Schülerin, die zunächst noch nicht gefasst werden konnte.
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