Pressemitteilung Forum Pro Paintballsport

Forum Pro Paintball informiert am 22.05.2009

Forum Pro Paintballsport:

Das Forum ProPaintballsport als Vertreter der gesamten Paintballbranche, zeigt sich erschüttert darüber das trotz aller Ankündigungen in Medien und von vielen Mitgliedern des Deutschen Bundestages das Paintball Verbot immer noch Gegenstand der aktuellen WaffG Verschärfung ist.

“Reinhard Grindel, der für die CDU im Innenausschuss des Bundestages sitzt, sagte stern.de: “Der Prozess der geplanten Waffenrechtsverschärfung geht wie geplant weiter.” Neben anderen Maßnahmen hatten Innenpolitiker von CDU und SPD vorgesehen, auch Paintball zu verbieten. “Ich gehe davon aus, dass es bei der Vereinbarung mit der SPD bleibt”, sagte Reinhard Grindel.” (www.stern.de, Artikel Paintball-Verbot spaltet Große Koalition 14.05.09 18:36)

Dem Forum Pro Paintballsport ist es unbegreiflich was einige Hardliner gegen den Widerstand in der eigenen Fraktion, gegen den Koalitionspartner, die Opposition, die öffentliche Meinung, die Presse, die Polizei, das Aktionsbündnis von Winnenden, die Wissenschaft und den gesunden Menschenverstand antreibt den Paintballsport verbieten zu wollen!

Da alle Teilnehmer den Sport einvernehmlich, freiwillig und gleichberechtigt ausüben, sowie keine Beeinflussung von Unbeteiligten geschieht, ist niemand durch ein Verbot schutzbedürftig. Stattdessen würde ein Verbot nur das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit einschränken.

Weiterhin konnten auch die unhaltbaren Aussagen von Herrn Wolfgang Bosbach alle entkräftet werden! (http://www.forum-propaintball.de/files/fpp_feedback.pdf)

Das Forum Pro Paintballsport ist weiterhin gesprächsoffen und wiederholt die Bereitschaft zu einer konstruktiven Diskussion mit der Regierung. Wir möchten an dieser Stelle allerdings nicht versäumen zu erwähnen, dass sich einige Politiker in den letzten Tagen vor Ort selber ein Bild vom Paintballsport gemacht haben und für ein Verbot keine Notwendigkeit mehr sahen.

Laut repräsentativer Umfrage von Infratest halten 75% der Bürger ein Verbot von Paintball als Reaktion auf den Amoklauf für ungeeignet. (Details der Umfrage gerne auf Anfrage)

Für viele Paintballer geht es um ihre Existenz oder ihr geliebtes Hobby. Ein grundloses kriminalisieren von 100.000den unbescholtenen Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft kann im deutschen Rechtsstaat nicht geduldet werden.

Selbst Befürworter eines Paintball Verbots müssen der Paintballgemeinde das Recht zugestehen, in einem ordentlichen demokratischen Meinungsbildungsprozess ergebnisoffen zu sprechen und Informationen anzunehmen. Dies ist aktuell leider nicht gegeben!

Die nächsten Termine zu denen wir die Presse und Politik herzlich einladen, sind:

1. Ligaspieltage der Paintball Sport Liga (XPSL) am 23.05.2009 und 24.05.2009*
- XPSL Mitte in 55606 Kellenbach
- XPSL Nord in 29392 Wesendorf
- XPSL Ost in 07557 Gera-Weißig
- XPSL West in 48432 Rheine
- XPSL Süd in 86424 Dinkelscherben
- XPSL Süd/Ost in 96173 Oberhaid
Weitere Informationen unter www.x-psl.de

Europameisterschaft vom 29.05.2009 - 31.05.2009 *_
- 54634 Bitburg, Flugplatz
Weitere Informationen unter www.millennium-series.com

2. Ligaspieltag der Deutschen Paintball Liga (DPL) am 07.06.2009
- 3. Bundesliga Süd/West in 89312 Günzburg
- 3. Bundesliga Nord/Ost in 16766 Flatow
Weiter Informationen unter www.dpl-online.de

Solange das Paintball Verbot in der Gesetzesvorlage steht, werden wir alle legitimen Mittel des Protests und des Widerstands nutzen, alle juristischen Rechtsmittel ausschöpfen und nicht ruhen bis das Verbot aus dem Gesetzentwurf entfernt wurde.
Wenn die Regierung ein Verbot wirklich will, dann muss sie dieses auch wissenschaftlich begründen und uns die Gelegenheit geben unsere Argumente vorzutragen.
Verfahrenstricks, Intrigen und Wahlkampf dürfen in einem Rechtsstaat nicht Existenzen vernichten und so viele Bürger grundlos diskriminieren!

Mehr Informationen unter:  www.forum-pro-paintballsport.de


2 Responses to “Pressemitteilung Forum Pro Paintballsport”

  • GlowingHeart Says:

    „Paintball simuliere das töten”, so das Argument eines Politikers um ein gesetzliches Verbot dieser Simulation herbeizuführen.

    Ich wette, alle Politiker die so denken, haben sicherlich noch NIE Paintball GESPIELT und sind somit die Letzten, die sich darüber ein Urteil erlauben oder gar ein Verbots-Gesetz erlassen dürfen, weil eben Laien in diesem Spiel.

    Als nächstes denkt vielleicht ein Politiker über ein Baseball-Verbot nach, weil der Baseball-Schläger als „Totschlagkeule” verwendet werden kann und auch schon oft bei Gewaltakten diverser Gruppen Einsatz fanden.

    Weiter geht es dann mit einem kompletten Verbot aller Rudersportarten, da ein Ruderblatt über den Schädel gezogen auch tödlich enden kann.

    So könnte man im Grunde durch viele Sportarten ziehen, die simuliertes Gewaltpotential enthalten.

    Man muss schon Politiker sein um deren dümmsten oder gar hirnleeren Gedankengänge nachvollziehen zu können.

    Ich kann auch manchmal dumm Denken und schlage vor, ALLE Armeen dieser Welt mit Paintball-Waffen auszurüsten. Dann sterben vielleicht weniger Menschen in den Macht- und Rohstoffkriegen der Politiker und das nicht nur simuliert.

  • SZenso » Blog Archive » Appell für ein Verbot privater Waffen Says:

    [...] dabei ein fragwürdiges Verbot von Paintballspielen, das trotz anders lautender Bekundungen leider immer noch Gegenstand der aktuell diskutierten Waffenrechtsverschärfung [...]

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